Glaube wie ein Heide
by Pastor Toby
Es ist nicht eine schwierige Sache, den Glauben an Gott zu haben, er ist nicht anspruchsvoll Vollkommenheit, sondern ermutigt uns, diese kleinen Schri...
DownloadSo, der Frühling ist hier und der Sommer kommt auch schon bald. Mit dem Wechsel der Jahreszeiten sehen wir die Veränderungen um uns herum. Die Blätter spriesen wieder und bringen Farbe in die trübe Landschaft. Die Blumen beginnen zu blühen und bringen wunderschöne Farben und einen süßen Duft, wunderbare Veränderungen, findest du nicht auch?
Zugleich kann Veränderung auch Traurigkeit und Angst mit sich bringen. Ich weiß, dass meine Frau, wenn der Herbst sich zum Winter wandelt, nicht dem Winter zu Hause entgegenfiebert. Einem Winter ohne viel Sonnenlicht. Aber zugleich fiebert sie dem Frühling entgegen. Und so beginnt der Kreislauf erneut.
Wie die meisten von euch wissen, erwartet auch unsere Gemeinde Veränderung. Mit dem Abzug des Amerikanischen Militärs von Heidelberg und Mannheim werden auch ein paar Familien aus der Gemeinde wegziehen. Als eine internationale Gemeinde in Deutschland, sehen wir oft Familien kommen und gehen, so wie die Schulen und Arbeitsplätze sie in unser Leben und dann wieder hinaus bringen. Diese Anlässe werden meist von ein paar Tränen begeleitet, dennoch ist dort auch Begeisterung, da wir sehen, wie sie zu der nächsten Etappe ihres Lebens ziehen, zu der Gott sie berufen hat.
Dieses mal, nehmen wir Abschied von unseren Pastoren, Ken und Danine Klinner, weil sie nach Wiesbaden ziehen. Dort werden sie sich in eine neue Gemeinschaft eingewöhnen, während sie ihr Zuhause hinter sich lassen, das sie schon so lange kennen. Als Gemeinde werde wir sie, und die Leitung die sie uns über die Jahre gegeben haben, definitive vermissen, aber wir müssen in dieser Zeit der Veränderung auch für sie beten. Veränderung kann für jede Familie schwierig sein. Auch wenn es nicht ganz einfach ist, wir müssen Gott auch dafür danken, dass er ihnen neue Möglichkeiten zum Dienst gegeben hat. Möglichkeiten zu denen er sie berufen hat.
Wegen des Umzugs und dem Sommerbeginn wird die Leiterschaft von Victory International von Pastor Ken und Danine an mich und Pastor Toby übergehen. Wir werden unser Bestes geben um die großen Schuhe von Pastor Ken zu füllen, wir werden dies innerhalb der Grenzen unserer Persönlichkeiten tun und dabei unsere eigenen Fähigkeiten einsetzen. Während sich all dies entwickelt, bete ich, dass wir als eine Gemeinschaft zusammenkommen und den Übergang so einfach wie möglich gestalten. Ich freue mich schon darauf, da ich weiß, dass wir genau das tun werden und ich bin auch sehr gespannt zu sehen wie alles an den Platz fällt, den Gott dafür vorgesehen hat. Er hat großartige Ereignisse vorbereitet, die alles zum richtigen Zeitpunkt zusammenbringen.
Alles hat seine Zeit, alles auf dieser Welt hat seine ihm gesetzte Frist. Prediger 3:1
Während ich mit Unbehagen auf diese Zeit sehen kann, weil wir uns von Leuten verabschieden, oder mit Angst, weil der Feind mir verucht einzureden, dass ich nicht gut genug bin, entscheide ich mich stattdessen begeistert voran zu schauen, auf alles was Gott für unsere Gemeinde vorbereitet hat. Möge Gott uns weiterhin segnen und gebrauchen um auf die Leute um uns herum zu zugehen.
Wir wollen nicht aufhören, Gott im Namen Jesu zu loben und ihm zu danken. Das sind unsere Opfer, mit denen wir uns zu Gott bekennen.
Hebräer 13:15
Es gibt viele Zeiten, zu denen wir uns weit entfernt von Gott fühlen. Wir erleben Situationen in unserem Leben, die wir nicht verstehen können. Wir beginnen uns zu fragen, ob es Gott überhaupt gibt. Denn wenn er da wäre, warum würde er es zulassen, dass wir alle diese Situationen durchleben müssen. Schauen wir zurück in die biblischen Schriften, so finden wir viele Menschen, die in gleichartigen Situationen waren und dennoch hörten sie nicht auf, Gott zu loben und zu preisen.
Dieser Vers in Hebräisch spricht von einem Opfer der Lobpreisung. Was ist ein Opfer? Die meisten von uns verstehen den ursprünglichen Akt des Opferns gegenüber Gott darunter, indem Gott Brandopfer dar gebracht wurden. Dies bedeutete zumeist, dass jemand einige seiner besten Tiere zu Gottes Ehren hingab. Diese waren dann die Wertvollsten unter den Tieren und hätten der Familie den meisten Ertrag gebracht. Vor die Wahl gestellt, möchte niemand wirklich das Beste hergeben, was man besitzt. Deshalb wird es auch ein Opfer genannt.
In der Apostelgeschichte 16, in der sie sich auf Ihrer Reise zur Verbreitung des Evangeliums befangen, wurden Paulus und Silas in Philippi gefangen genommen. Sie wurden mit Holzstöcken geschlagen und dann ins Gefängnis geworfen. Archäologen heute sind der Überzeugung, dass sie dieses Gefängnis gefunden haben und dass es sich dabei um ein dunkles und fensterloses Loch ohne sanitäre Einrichtungen handelte. Mit ihren mit Striemen übersäten Rücken müssten sie der bloßen Erde gelegen haben, während ihre Beine weit auseinander gespreizt waren, da sie unter unerträglichen Schmerzen in Schandstöcke gefesselt worden waren. Was hätten Sie in einer derartigen Situation getan?
Die Bibel erzählt uns dazu in der Apostelgeschichte 16, 25, dass “Um Mitternacht herum beteten Paulus und Silas und sangen Loblieder; und die anderen Gefangenen hörten ihnen zu.” Dies war ein Opfer der Lobpreisung. Da scheint wirklich gar nichts in dieser Situation dazu angetan, sich darüber zu freuen. Sie hätten es leicht dabei bewenden lassen können, die ganze Nacht dazusitzen und über das Leid und Elend der eigenen Lage wehzuklagen. Stattdessen sangen sie ihre Loblieder und priesen den Herrn.
Wenn wir Gott ein Opfer der Lobpreisung darbieten, dann stehen wir direkt vor ihm, ob wir uns nun danach fühlen oder nicht. Es kann sein, dass Sie sich aktuell mit einer Situation herumschlagen, die Sie nicht verstehen. Aber das soll Sie nicht davon abbringen, Gott zu loben und zu preisen, der Sie über alle Maßen liebt. Ich empfehle Ihnen, den Rest der Geschichte aus der Apostelgeschichte 16 zu lesen und zu erfahren, was geschah, als Paulus und Silas ein Opfer der Lobpreisung zu einer Zeit darboten, als sie sich gewiss nicht danach fühlten.
Am vergangenen Sonntag haben wir uns über Matthäus 5, 13 und die Wichtigkeit von Salz unterhalten. Lasst uns uns jetzt den zweiten Teil dieses Verses anschauen – in dem es darum geht, dass das Salz seinen Geschmack verliert und absolut nutzlos wird:
Wenn das Salz aber fade geworden ist, wodurch soll es seine Würzkraft wiedergewinnen? Es ist nutzlos geworden, man schüttet es weg, und die Leute treten darauf herum.
Wozu ist Salz noch gut, das all seinen Geschmack verloren hat? Das ist nicht sehr gut, oder? Ihr könntet genauso gut feinen Sand über eure Speisen streuen. Auf die gleiche Art müssen wir Christen dafür sorgen, dass wir nicht unseren Geschmack verlieren. Wir müssen dafür sorgen, dass wir unseren Geschmack immer überprüfen, indem wir uns regelmäßig “spirituell prüfen”. Wie gut gehen wir mit Christus? Bewegen wir uns nach vorn oder ziehen wir einfach nur mit? Haben wir noch dieses Feuer in uns, das hell erbrennt oder hat er sich auf eine winzige Flamme verringert, die kaum noch entzündet bleibt? Wir müssen dafür sorgen, dass wir jeden einzelnen Tag Zeit mit Jesus verbringen, das ist wichtiger als alles andere. Nur wenn wir dies tun, können wir sicherstellen, dass unser Feuer hell weiter brennt. Wir können uns vielleicht selbst etwas vormachen, aber andere in unserer Umgebung, können definitiv Veränderungen in uns sehen, wenn wir selbst sie nicht sehen. Sie können sehen, dass kleine Dinge uns mehr stören als üblich. Sie können es an unserer Einstellung und an unseren Reaktionen sehen. Wenn ich jemandem von der Freude und Hoffnung erzähle, die Christus in sein Leben bringen kann und mich gleichzeitig so verhalte, als ob alles hoffnungslos wäre, welche Art von Botschaft sende ich dann wirklich aus?
Als Christen sollten wir wirklich auch auf einander Acht geben. Wenn Menschen, die in Dunkelheit wandeln, Veränderungen in uns sehen können, sollten dann nicht wir, die wir behaupten, im Licht zu wandeln, diese erst recht sehen? Wenn wir sehen, wie unsere Brüder und Schwestern sich verändern, liegt es in unserer Verantwortung für sie da zu sein – ihnen zu helfen. Schließlich brauchen wir alle ab und zu einen kleinen Anstoß, nicht wahr? Ein kleines bisschen Ermutigung? Seht euch um, seid für einander da, helft einander, die Kraft eures Geschmacks zu erhalten. Wenn wir dies tun, wenn wir wirklich als ein vereinigter Körper handeln, können wir diese Welt für Jesus auf Arten erreichen, die wir uns niemals hätten vorstellen können.
Was willst du im Leben? Diese Frage hat mich diese Woche beschäftigt. Die Gedanken drehten sich darum wie ich möchte, dass MEINE Karriere und MEIN geistliches Amt sein sollen. Und diesen Morgen bin ich mit einer Antwort aufgewacht…es geht gar nicht um mich. Es geht nicht um meine Karriere und es geht nicht um meinen Dienst. Es geht auch nicht um mich in irgendeiner anderen Facette meines Lebens. Warum? Weil alles sich um Ihn drehen soll. Wenn es um Ihn geht, werden wir in allem das wir tun Erfolg haben (1 Chr 22:13). Ich ermutige euch, dass ihr Ihn ins Zentrum rückt und ihr ALLES zu seiner Herrlichkeit tut.
Du weist nie, wie Du auf ein Unglück in Deinem leben reagieren sollst, bis es Dich trifft. Du kannst es dir vorstellen, Du kannst auf eine bestimmte Art reden, Du kannst versuchen dich vorzubereiten, aber Du wirst es nie genau wissen wie Du reagieren musst, bis es dich trifft.
Es gab verschiedene Dinge, die in mir vorgingen während der Tragödie die meine Familie traf.Eines davon war das Verlangen nach mehr Transparenz, zu den Menschen die ich Liebe. In Anbetracht dessen, möchte ich das Folgende mit euch, meine Kirchenfamilie, teilen. Habt Dank für die vielen Gebete und die unglaubliche Unterstützung. Ich Liebe Euch!
Wie kann man ein halbes Jahrhundert Erinnerungen in einen einzigen Absatz fassen? Ich glaube nur indem man das Herz des Mannes beschreibt, der mehr war als mein Vater; er war mein Freund. Wenn ich über all die Entbehrungen und Entscheidungen nachdenke die er gemacht hat um mein Wohlergehen zu beeinflussen, bin ich Demütig und extrem Dankbar.
Es began alles als ich 6 Jahre alt war. Ich verlor meinen Vater, Wayne, durch einen Flugzeugunfall. Kurz darauf trat Onkel Dale in mein Leben und übernahm die Rolle. Ich erinnere mich an das erste Mal das ich ihn Vater nannte, ich war 7 Jahre alt. Von diesem Moment an war er immer mein Vater.
Es gibt so viele Geschichten die mir in Erinnerung über meinen Vater bleiben….Jagen zu lernen,Camping, Motorad fahren, mein erstes Auto, mich von der Schule abholen in einem Auto das so hässlich war, das ich mich geschämt habe einzusteigen und den Satz den er immer sagte, wenn wir zu Besuch kamen „Wir lassen das Licht an für Dich“
Vater war ein Mensch, der immer einen Weg fand Dinge zu verwirklichen. Er hat sich verbogen, um sicherzustellen, das ich alles in meinem Leben hatte was ich brauchte. Er war mein bester Freund und sogar mein Trauzeuge an meiner Hochzeit vor 25 Jahren. Nichts war zu schwer für ihn. Natürlich hatte Vater auch eine eigene Meinung, aber über die Jahre lernte ich seine Umsicht zu schätzen. Wenn ich jetzt zurückblicke kann ich sagen, die meiste Zeit hatte er recht.
Nun, für mich hat mein Vater und mein Freund diese Welt verlassen. Es ist hart für mich, wenn ich mich selbst bemitleide; ich vermisse ihn und wünsche mir nichts mehr, als wenn er noch da wäre. Aber da ist eine menge Frieden und Freude, wenn ich meine Perspektive ausrichte.Das Leben ist nicht für das Hier und Jetzt, es ist für die Ewigkeit. Vater hat es richtig gemacht. Er liebte Gott und kümmerte sich um die Menschen.
Wie Paul es gesagt hat, die Zeit des Verlassens ist Nahe. Er kämpfte einen guten Kampf, er hat sein Rennen beendet, er behielt seinen Glauben: also wird die Krone der Gerechtigkeit für ihn bereitliegen, diese wird der Herr, der gerechte Richter, ihm an diesem Tag geben. Jesus selber hat die Tränen von seinen Augen getrocknet; und es wird keinen Tod mehr geben, kein Leiden, kein Weinen, keine Schmerzen wird es mehr geben: den all diese Dinge sind jetzt vorbei. Wie kann man darüber Traurig sein?
Es ist also nicht ein Abschied, es ist ein „Ich sehe dich auf der anderen Seite.“
Also, „Laß das Licht an für mich Vater“ wir werden dich bald wieder sehen.
Ken
In dieser Woche erinnerte ich mich an den Text eines Liedes, das Danine und ich „gezwungen“ waren zu hören, als unsere Kinder noch klein waren. Es war sehr schmerzvoll damals, aber die Wahrheit dieser Worte ist immernoch vorhanden. „Das Leben ohne Jesus ist wie ein Donut, da ist ein Loch in der Mitte deines Herzens“ (Dank dir Donut Mann!)
Ich glaube wirklich, das der Herr viele Löcher in unseren Herzen heilen wird in diesem Jahr.Danine und ich vermuten, das dies ein Jahr der Erlösung ist, und das unser himmlischer Vater uns wieder aufbauen will, die Zeit wieder bringen will und uns an einen Ort bringen will wo Er der Mittelpunkt von allem ist. Seine Mittelung an uns ist dieselbe, die Er auch dem Mann am Teich von Bethesda gegeben hat. Er fragt uns, „willst du wieder gesund werden ?“, und Er sucht nach einem Herzen das mit Anbetung antwortet.
Was ist deine Antwort an den Herrn heute? Wirst du Ja zu Jesus sagen und Ihm erlauben jeden Teil deines Lebens zu erlösen? Wirst du Ihm erlauben dein Herz von Schmerz in Anbetung zu verändern?
Ich will dich heute ermutigen Ja zum Herrn zu sagen.
Dies ist die Osterwoche. Es ist die Saison, bei der wir uns an das Opfer und die Auferstehung von Jesus Christus erinnern; eine Woche, wo wir Ihm für das danken, was Er für uns getan hat; und eine Woche, in der wir neue Verpflichtungen eingehen, Veränderungen in unserem Leben vorzunehmen und Ihm zu folgen.
Ich ermutige dich, eine paar Minuten in dieser Woche zu nehmen, um deinen geistlichen Zustand zu beurteilen (habe einen Psalm 139:23-24 Moment). Das ist etwas, daß ich in der Osterwoche mache. Ich finde, das ist ermutigend und hilft mir wirklich in einigen Gebieten. Zum Beispiel hilft es mir zu erkennen, daß Gott alles unter Kontrolle hat, so daß ich mich nicht fürchten muß. Es hilft mir auch zu erkennen, wo ich ein wenig vom Weg abgekommen bin und mich selbst zurück zu Ihm umlenken muß. Schließlich hilft es mir, mich neu darauf zu konzentrieren, was wirklich wichtig im Leben ist und das ist Jesus Christus.
Dies ist keine Zeit der Reflektion und Verdammung, dies ist eine Zeit für Reflektion und Buße. Das ist es, was ich mache und es hilft. Ich ermutige dich, diesen Versuchzu wagen. Es mag vielleicht etwas sein, daß für dich ebenfalls kostbar wird.
Manchmal frage ich mich, ob wir für die richtigen Dinge zu Gott rufen. Wenn wir krank sind, rufen wir zu Gott wegen Seiner Heilung, weil wir möchten, daß die Krankheit weicht. Wenn wir durch ein Abflauen der Wirtschaft betroffen sind, dann rufen wir wegen Seiner Versorgung und wegen Seiner Wiederherstellung zu Gott. Wenn wir hungrig sind, bitten wir Gott um Lebenserhaltung. Wenn wir in Sünde fallen, rufen wir zu Gott um Vergebung und Seine Abdeckung.
Ich bin froh, daß wir einem Gott dienen, welcher uns in unserer Zeit der Not hört. Ich bin ebenso froh, daß wir einem Gott dienen, der uns so sehr liebt, daß er kommt, um uns zu retten. Ich bin besonders froh, daß wir einem Gott dienen, der uns trotz unserer schrecklichen Fehler liebt und vergibt. Aber wenn wir merken, daß wir nur in unserer verzweifelten Zeit der Not zu Gott rufen, muß ich dich fragen: “Leben wir wirklich unser Leben für Christus?”
Hebräer 6 ermutigt uns, heranzuwachsen und in die Reife in Christus zu kommen. Ich denke, das ist heute eine durchschlagende Ermutigung für uns. Ich glaube, der Herr möchte von uns, daß wir heranwachsen, so daß Er uns Sein Herz offenbaren kann. Wie wir Sein Herz sehen, beginnt sich unser Gebetfokus zu verschieben. Klar rufen wir Gott immer noch in unserer Zeit der Not, aber wir rufen ebenso Gott so wie uns der Heilige Geist leitet.
Seit einigen Monaten rufe ich zu Gott, um Wiedererweckung unter uns zu bringen. Ich habe Ihn gebeten, Deutschland zu berühren und die Herzen Seiner Menschen zu Ihm zurückzubringen. Ich habe gebeten, das die verlorene Welt radikal errettet und in Sein Bild verwandelt wird. Ich habe auch gebeten, daß Er Wachstum in unsere Gemeinde bringen wird. Aber in diesen letzten Wochen habe ich bemerkt, daß ich um etwas anderes in der gleichen Art gerufen habe. Ich rufe zum Vater für Seine Barmherzigkeit zu uns, Seinen Kindern, zur Nation unserer Heimat (USA), und zur Nation unseres Gastgebers (Deutschland). Ich rufe zum Vater für Seine Barmherzigkeit an den Hörbehinderten, daß sie geistliche Ohren zum Hören haben werden. Ich betet, daß Gott Seine Barmherzigkeit offenbaren wird, so daß wir alles sein können, wozu er uns berufen hat.
Micha 7 teilt uns mit, daß Gott sich erfreut, uns Barmherzigkeit zu zeigen. Der Herr bietet David in 1. Chronik 21 drei Entscheidungen für die Korrektur an. David teilt dem Propheten Gad mit: “Laß mich in die Hände des Herrn fallen, denn Seine Barmherzigkeit ist riesengroß.” Ich bekomme das Gefühl, daß der Heilige Geist von uns möchte, das wir die unglaubliche Barmherzigkeit des Vaters verstehen und erfahren. Weil dies verursachen wird, daß wir ernsthaft mit Gott werden und ein heiliges Feuer in uns angezündet wird, ein Feuer durch Seine unglaubliche Barmherzigkeit in uns, und es verursacht, daß wir für Ihn scheinen. Im Grunde genommen: ist es nicht seine Barmherzigkeit, welche sowieso die Wiedererweckung ins uns antreibt?
In den letzten paar Monaten wurde mein Herz zu einer intimeren Beziehung mit Christus gezogen. Ich habe einen tiefen Hunger, Ihn mehr kennen zu lernen und ich möchte Seine Arbeit mächtig in unserer Gemeinde sehen.
Ich denke, beide Begehren sind wirklich erreichbar. Die Wahrheit ist: Gott möchte etwas Großartiges in unseren Leben und im Leben unserer Gemeinde tun. Um dahin zu gelangen, muß die Wiedererweckung in jedem einzelnen von unserer Herzen ganz individuell beginnen. Individuelle Wiedererweckung wird sich in eine gemeinsame Wiedererweckung verwandeln und die gemeinsame Wiedererweckung wird uns und unserer Welt für Christus verändern.
Einfach nur einen Hunger und Begehren zu haben ist nicht genug. Wir müssen Beine zu dieser Vision hinzusetzen, um das bewerkstelligt zu sehen. Die angesprochenen Beine, um zu starten, sind durch das Gebet. Es ist, uns Gott im Angesicht zu stellen und Ihn zuerst zu suchen. Dann werden wir die Gaben des Geistes sehen und die Macht Gottes in unserer Gemeinde fließen. Ich rede hier nicht über einen emotionalen Ausbruch, der sich in unserer eigenen Stärke aufgebaut hat. Ich spreche über echte Wiedererweckung, wo die Gegenwart Gottes so real ist, daß wir verändert werden.
Ich bin bereit, verändert und verwandelt durch die Erneuerung meines Verstandes zu werden, so daß ich alles sein kann, wozu Gott mich berufen hat.
Pastor Ken
Diese Woche bin ich nach Orlando, Florida wegen verschiedener Versammlungen gereist. Die Woche begann ich zunächst, indem ich eine phantastische Gemeinde mit dem Namen „Church in the Son” („Gemeinde im Sohn”) im Gebiet von Orlando besuchte. Diese Gemeinde ist in den vergangenen paar Jahren immens gewachsen und ich war sehr interessiert, das „Erscheinungsbild” von dieser aufstrebenden Megagemeinde zu sehen. Es sind zwei Dinge, die ich aus diesem Sonntagsgottesdienst mitnahm, bei denen ich dachte, daß ich sie hier mitteilen werde. Es gibt zwei Probleme, die wir adressieren müssen so wie wir darin wachsen und es tun, was Gott uns berufen hat zu tun.
Zuerst müssen wir relevant zu denjenigen in unserem Einflußbereich sein und bleiben. Ich spreche nicht nur über eine Relevanz in Worten allein. Ich rede darüber, relevant wie zu sein wie Jesus relevant war. Jesus verbrachte seine Zeit nicht nur damit, über das Berühren jener um ihn herum mit der Kraft Gottes zu sprechen. Jesus unternahm Schritte, um sich zu Menschen an der Schwelle ihrer Not auszustrecken und sie zu berühren. Dann teilte er uns in Seinem Wort mit, daß falls wir TUN (gib einen Becher Wasser usw.) daß wir es für Ihn tun. Falls wir relevant zu der Umgebung werden, zu der Gott uns berufen hat, dann sind wir Täter des Wortes und nicht nur Hörer des Wortes. Täter zu sein macht uns relevant für unsere Umgebung. Eines der Dinge, die ich in der besagten Gemeinde bemerkte war, daß sie große Schritte machen, um zu garantieren, daß sie relevant sind, indem sie so viele wie sie können an ihrer Schwelle der Not berühren. Sie sind relevant und sie wachsen.
Zweitens müssen wir eine Einstellung der Liebe und Akzeptanz zu allen beibehalten, welche kommen würden. Dies ist nicht die Zeit, um uns nach innen zu fokussieren; dies ist die Zeit, wo wir uns nach außen fokussieren und unsere Vision und Einfluß ausdehnen. Wir müssen dies mit aufrichtiger Liebe, himmlischer Barmherzigkeit und bedingungsloser Akzeptanz tun. Ich spreche nicht davon, die Sünde zu lieben und zu akzeptieren. Ich rede davon, daß wir Menschen trotz ihrer Sünde lieben und akzeptieren. Falls wir unser Aufgabe tun und sie hereinbringen, wird der Heilige Geist mit ihrer sündigen Natur umgehen. Ich liebe die Art und Weise dieser beschriebenen Gemeinde „Gemeinde im Sohn”, die sich die Zeit nahm zu garantieren, daß jede Person, die in den Gottesdienst kam, wußte, daß sie geliebt wurde und das jemand froh war, daß sie diesen Sonntagmorgen im Gottesdienst war. Es war nicht nur der Mitarbeiterstab, der sie auf diese Weise fühlen ließ, sondern es waren die Menschen, die den Unterschied bewirkten.
Ich bin sehr begeistert darüber, was Gott mit Victory International macht und was er mit Victory International machen wird. Laßt uns einen Augenblick nehmen, um zu garantieren, daß wir diejenigen an ihrer Schwelle der Not berühren, zu denen uns Gott berufen hat, und laßt uns Menschen mit der unglaublichen Liebe des Vaters umarmen.